…und sind permanent unzufrieden! In anderen Ländern geht es wesentlich härter im Arbeitsleben zu, und die Leute sind zu frieden! So ähnlich klang die Aussage eines CEO der für den globalen Markt in seiner Sparte zuständig ist. Seine Erfahrung beruft sich auf sehr viele Auslandsaufenthalte…und die dort gesammelten Eindrücke, in unterschiedlichen Ländern und Kulturen.

Wir Deutschen jammern zu viel. Bäm – diese Aussage saß gewaltig!

Es herrschte eine schneidende Stille. Die vielerorts ersehnte Stille war hier und jetzt im Raum präsent.

Seinem halben Dutzen Führungskräften, die mit an der Präsentation teilnahmen, ist die Kinnlade auf den Tisch gefallen und die Luft zum Atmen ausgeblieben; denn Sie sind diejenigen die im Geschehen stecken und das direkte Feedback Ihrer Mitarbeiter bekommen. Menschen, die täglich für diese Firma arbeiten und ihr bestes geben. Menschen die tag ein tag aus für Höchstleistung stehen.

Soweit so gut. Grundsätzlich ist an dieser Aussage auch ein funken Wahrheit. Doch fraglich ist, ob wir uns für die zukünftige Ausrichtung von Arbeitswelten an den Umständen orientieren, die schlechter sind? Macht es Sinn andere aus unserer Sicht schlechtere Gegebenheiten zu imitieren statt nach dem Besseren zu streben, und womöglich besser mit Vorbildcharakter in die Welt hinausziehen.  Schließlih auch um für die oben genannten anderen Länder als Maßstab zu fungieren – Das ist doch ein Ziel

Was hier betrieben wird ist schlicht und ergreifen die Beibehaltung des Status quo bzw. sogar darüber hinaus as ‚Downsizing‘. Beides ist aus unserer Sicht kontraproduktiv und sollte dringend von modernen Unternehmen vermieden werden. Schließlich geht es letztlich auch um monetäre Aspekte, die Unternehmen durch derartige Denkweisen unnötige belasten.

​Orienteren wir uns an den besseren, nein am besten gleich einfach an den Besten – und wir werden die Besten!

…und dann drehte Sie sich um…

 

Heute geht es um Frauen. Genauer gesagt um eine junge Dame,die sich einfach umdrehte und Wie man damit Akustik am besten und bildhaftbeschreiben kann.

Das wir hören und dadurch verstehen können ist für uns klar.Doch was bedeutet es, akustik wahrzunehmen, die wir nicht aktiv hören wollen.  Wie kann man am besten bildhaft beschreiben,was unsere unterbewusste Wahrnehmung in Bezug auf akustische Reize bewirkt. UnserKörper hat zahlreiche Phänomene, die für uns selbstverständlich sind und imalltag untergehen oder gar keine Beachtung finden. Oder wir hinterfragen diesein den wenigsten Fällen, warum auch – es funktioniert ja…

 

Jeder kennt folgende zwei Situation: Zum einen der direkteverbale Dialog, also der Austausch von Informationen. Ein Sprecher, einEmpfänger. Der Informationsaustausch ist gewünscht. Bis hierhin wunderbar.

Zweites Szenario: Sie möchten Sich konzentrieren,beispielsweise möchten Sie in Ihrem Office eine Präsentation oder ein Angebotnoch dringend fertig machen. Zwei Kollegen unterhalten sich über Ihre letztenUrlaube. Begriff wie Wein, Strand, Insel, Meer, Sonne, Pizza, Espresso fordernpermanent Ihre Aufmerksamkeit und bringen Sie auf andere gedanken. IhreKonzentration wird (über)strapaziert…sie müssen also „aktiv weghören“…oderaber, Sie verlassen einfach den Raum…auch eine Möglichkeit. In den meistenFällen ist dies jedoch im Großraumbüro nicht ohne weiteres möglich.

 

Die beiden oben genannten Szenarion kennt jeder. Sie laufenbewusst ab und sind einfach nachvollziehbar. Wie aber erklärt man jetzt dieunterbewussten Prozesse, die akustische Signale erzeugen.

 

Ganz einfach, mit folgendem Beispiel, welches ich in einemGroßraumbüro wahrnehmen und erleben durfte:

Als ich das Großraumbüro betrat saß eine junge Dame in etwas12 Meter entfernung von mir mit dem Rücken zu mir. Als ich ein paar Schritteging, bermerkte ich, dass Sie sich umdrehte. Logisch – ist doch klar, dass Siesich umdreht, sagen sie?!?

Klar, da stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Aber warum?

 

Raten Sie doch einmal!

 

Ich fragte die junge Dame, warum sie sich umdrehte: IhreAntwort war einleuchtend und verblüffend gleichermaßen:

„Ich erkenne jeden meiner Kollegen an Hand seiner Schritte(also die Trittgeräusche auf dem Boden). Die Ihrigen Schritte kannte ich nicht,daher musste ich nachsehen wer da kommt….!“

 

Ja, das ist einleuchtend und Wow – dachte ich. Ich warbegeistert, denn an diesem Beispiel lässt sich ganz klar die akustischeunbewusste Wahrnehmung basierend auf einer Konditionieren demonstrieren. Mitder Konditionierung ist gemeint, dass ihr Gehirn eine Verknüpfung zwischenTrittgeräusch und Person geschaffen und abgespeichert hat. Zu jeder ihr bekanntenPerson, dessen Schrittmuster.

Aber, und das ist die Quintessenz aus diesem Beispiel,handelt es hierbei schlicht und ergreifend um einen klassischenÜberlebensinstinkt. Sie musste prüfen, ob das „ungewisse“ eine Gefahr für siedarstellte.

 

Wow, was für ein Phänomen unserers Körpers! Und wow, wasakustik tatsächlich bewusst und vorallem unbewusst auslösen kann.

Bedenken Sie, dass das simple „Hören“ einer unserer 5(Überlebens)Instinkte ist, und dieser permanent aktiv ist. Und jetzttransferieren wir dieses Wissen auf permanente Störgeräusche, permanenter Lärmder uns stetig umgibt. Wir können dies bis zu einem gewissen Grad filtern bzw.unterdrücken….aber definitiv nicht permanent und auf Dauer.

…und so wird aus Lärm Stress, Stress der uns krank macht. Obwir wollen oder nicht!

 

Gute Akustik und die maßgeschneiderte Lösung ist kein Zufallund sollte demnach auch keinem Zufall überlassen bleiben.

 

Wir wissen, dass gute Akustik planbar ist. Gern beraten wirSie und Ihr Unternehmen.